Zwischenbericht aus dem Brexbachtal – Sommerlager von St. Marien und St. Franziskus

19. August 2019

Unser diesjähriges Sommerlager stand und steht ja immer noch unter dem Motto: „Die ??? und die blutige Omme“. Die blutige Omme ist eine gefährliche Vereinigung, die ständig versucht den Pfadfindern im Sommerlager Streiche zu spielen. Etwaige Verdächtigungen, dass die Leiter etwas damit zu tun haben könnten, wurden schnell ausgeräumt. Finger- und Handabdrücke, Spuren und Beweise konnten nicht zugeordnet werden. Wer sind die Täter???

Am Montag ging es nach dem Reisesegen durch den Kuraten des Stammes St. Franziskus und mit guter Stimmung auf den Weg ins Brexbachtal in der Nähe von Koblenz. Das untere Brexbachtal ähnelt schon im Klima dem milden Rheintal. Deswegen ist es ein günstiges Tal für das Leben im Freien und auf einer Länge von über 3 km vom Deutschen Katholischen Pfadfinderverband Sankt Georg (DPSG) für seine Gruppen dauerhaft gepachtet worden – ein wirklich ideales Gebiet mit seinen Wiesen, Waldhängen  und dem Brexbach für Pfadfinder.

Der sehr nette Busfahrer brachte alle sicher an ihr Ziel. Nach einer 2,5 stündigen Fahrt und dem anschließendem, ca. 5 km langen, Fußmarsch kam der Platz in Sicht auf dem unser Vortrupp schon ein paar Zelte aufgebaut hatte. Ruckzuck waren auch die restlichen Zelte aufgebaut und konnten bezogen werden. Hier war etwas Eile angesagt, weil das Wetter nicht wirklich sommerlich war. Regen war unser ständiger Begleiter. In den Regenpausen wurde die Gegend erkundet und die Lagerbauten gebaut. Als Highlight muss hier die Brücke über den Brexbach und der Bannermast in Form eines Förderturmes genannt werden. In der Zwischenzeit hatte sich das Küchenteam ( danke an Judith und Thomas ) wieder alle Mühe gegeben uns mit allerlei Leckererem satt zu machen. Am Mittwoch ging es ins nahe gelegene Freibad. Am Donnerstag und Freitag folgten die Stufentage mit dem Haik der Pfadis und Aktionen der Juffis und Wös. Am Wochenende findet das Bergfest statt und in der nächsten Woche geht es nach Koblenz. Alle haben viel Spaß und sind in bester Urlaubslaune. Das kann auch die blutige Omme nicht ändern.

Stammeswochenende 2019 SCOUTWARS

8. August 2019

Unser Stammeswochenende  vom 22. bis 24.11. diesen Jahres findet unter dem Motto Scoutwars statt!

Jeder kennt die Geschichte um Dark Vader und Lucy Skywalker. Und wir spinnen sie ein klein wenig weiter – wir haben zwar keinen Millennium Falken, dafür aber ein wunderschönes Haus in Freienohl. Dort werden wir uns auch so richtig austoben. Mitten im Wald ist dort genug Platz um uns einen eigenen Sternenzerstörer oder einen kleinen X-Wing zu bauen. Natürlich nur, wenn uns neben dem großartigen Programm dafür überhaupt noch Zeit bleibt.

Das Haus liegt auch noch an einem Bach, verfügt über eine gemütliche überdachte Feuerstelle und hat auch sonst einiges nettes für Pfadfinder zu bieten. Es ranken sich sogar verschiedene Gruselgeschichten um das Haus, die für schlaflose Nächte sorgen könnten. Was wären wir aber für  Pfadfinder, wenn wir nicht am nächsten Morgen über sowas lachen würden 🙂

Seit mutig, lasst es uns ausprobieren und an diesem Wochenende viel Spaß haben …Kommt mit. Anmeldungen gibt es im Pfarrheim, bei deinen Gruppenleitern oder direkt hier:

Meldet euch an, spektakuläre Abenteuer und Weltraumschlachten warten auf uns.

Möge die Macht (solange) mit Euch sein.

Endlich wieder Fotos vom Sommerlager

1. Juli 2019

Der datenschutzkonforme Umgang mit Fotos, die Kinder und Jugendliche zeigen, ist in der DPSG nun endlich praxisnah geregelt.

Die Konferenz der Diözesandatenschutzbeauftragten hat in einem am Montag veröffentlichten Beschluss ihre bisherige Rechtsauffassung revidiert: Die Datenschützer sehen es nun als zulässig an, für die Veröffentlichung von Fotos eine pauschale Einwilligung der Sorgeberechtigten einzuholen, etwa für ein ganzes Gruppen-, Schul- oder Kindergartenjahr. Analog ist dies nun auch für Veranstaltungen möglich, wie Stammes-Aktionen oder das Sommerlager. Die Einwilligung kann bereits bei der Anmeldung oder am ersten Tag eingeholt werden.

Damit ändert die Konferenz nun ihre bisherige Position, gemäß der eine Freigabe jedes einzelnen Bildes durch die Sorgeberechtigten nötig war. Wörtlich heißt es in dem neuen Beschluss: „Das Erfordernis, dass das konkrete Bild im Zeitpunkt der Unterzeichnung der Einwilligungserklärung vorliegen soll, entfällt.“

Unter Umständen kann auf Einwilligungen sogar ganz verzichtet werden

Neben der Einwilligung sieht die Konferenz für die Erhebung (Fotografieren) und die Veröffentlichung nun auch eine Interessensabwägung als mögliche Rechtsgrundlage an.

Damit kann unter bestimmten Voraussetzungen auch auf eine explizite Einwilligung der Sorgeberechtigten verzichtet werden. Auf der Grundlage einer Interessensabwägung zwischen Einrichtung und Abgebildeten können damit Bilder erhoben und veröffentlicht werden, ohne dass eine Einwilligung eingeholt werden muss. Als Kriterien dafür nennt der Beschluss den Paragraph 23 des Kunsturhebergesetzes. Darin sind verschiedene Ausnahmen von der Erfordernis einer Einwilligung genannt wie etwa „Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen“, Bilder aus dem Bereich der Zeitgeschichte und Bilder, auf denen die abgebildete Person nur als „Beiwerk“ neben dem eigentlichen Motiv erscheint. Bereits im Juli 2018 hatte die Konferenz darauf hingewiesen, dass diese Rechtsgrundlage unter bestimmten Umständen anwendbar sei.

Selbstverständlich werden wir Pfadfinder trotz der neuen und deutlich einfacheren Regelung auch weiterhin keine Bilder „bloßstellenden Charakters“ veröffentlichen und sorgfältig prüfen, welche Bilder wir überhaupt für welche Mediendarstellung verwenden. Ebenso entfernen wir (auf Anfrage hin) selbstveständlich unerwünsche Aufnahmen sofort restlos.

Nach der Prozession darf geschlemmt werden

27. Juni 2019

Am letzten verlängerten Wochenende fand das große Fronleichnamsfest der Kirchengemeinde St. Marien rund um die Marienkirchen statt. Wir waren natürlich wieder mittendrin und haben die beiden Stationsaltäre aufgebaut.

Vor allem aber haben wir uns um Essen gekümmert: Es gab bei uns jede Menge Biosteaks, frische Grillwürstchen und ebenfalls frische Pommes. Die Juffis haben sich derweil mit den Messdienern zusammen um den Nachtisch gekümmert. Mit handgemachten Waffeln, frischem Popcorn und der (alkoholfreien) Cocktailbar kam man hier auch nicht zu kurz.

Die Juffis in Aktion
Jemand muss ja aufbauen

In der Woche vorher wurde geplant, gebaut, sortiert und eingekauft. Die Leiterrrunde kümmerte sich dieses Jahr um einen Großteil der Organisation und wurde von den üblichen Verdächtigen (danke Udo und co). unterstützt. Leider gab es mitten beim Aufbau NATÜRLICH einen Regenschauer, aber das Fest hatte dann zum Glück tolles Wetter.

Zurück aus Westernohe und voll motiviert

11. Juni 2019
So sehen Wittener Pfadfinder aus wenn sie Spaß in Westernohe haben

Zusammen mit mehr als 5.000 Pfadfinderinnen und Pfadfindern haben wir über Pfingsten unsere Zelte in Westernohe aufgeschlagen.

Es war toll und wir sind heile, gesund, vollzählig und vor allem mit bester Laune wieder zurück in Witten.

Leider mussten wir am Freitag in strömendem Regen aufbauen, weil uns das Bundeszentrum ganz traditionell mit reichlich „Regen in Westernohe“ begrüßte. Aber das schreckt einen Pfadfinder ja nicht und so haben wir mit vereinten Kräften bis kurz vor Mitternacht ausreicht Schlafzelte und eine provisorische Küche aufgestellt. Das war auch wichtig, denn auch nasse Pfadfinder gehen natürlich nicht ohne Essen (und Zähneputzen) ins Bett.

Bis Montag haben dann viel erlebt. Mit tausenden anderer Pfadfinder fällt das ja auch nicht schwer. Wir waren im Bienenhaus, beim Stufenprogramm, bei den Arbeitskreisen (vor allem „Ökologie“), im gemütlichen Rovercafe und vielen Sachen mehr. Natürlich gab es auch eine Stammes-Expedition mit Spielen, gemeinsames Stockbrot, Gruppenspülen und natürlich haben wir sowohl den Riesengottesdienst als auch das Campfire besucht.

Sie Tour war super und wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Lager!

Mit Kluft und Tuch: Mittendrin beim größten Pfingstgottesdienst Deutschlands

Updates

Nach und nach trudeln natürlich nich mehr Fotos und Videos ein; wir sammeln die einfach genau hier.

Unsere Fotogalerie zu Pfingsten in Westernohe >

Die „Silent Disco“ im Rovercafe, oben im Wespennest

Auf nach Westernohe!

5. Juni 2019

Mehr als 4.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Deutschland und ein paar entfernteren Ecken der Welt treffen sich dieses Jahr wieder über Pfingsten. Nächstes Wochenende, vom 7. bis 10. Juni sind Spaß und unvergessliche Erinnerungen im Bundeszentrum Westernohe garantiert.

Wir sind natürlich mittendrin: Freitag um 16Uhr geht am Pfarrheim St. Marien los.

Natürlich gibt es auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programmangebot: Zum 90-jährigen Geburtstag der DPSG werden die Stufen- und Facharbeitskreise mit zahlreichen Angeboten vor Ort sein. Die Jahresaktionsgruppe hat spannende Aktivitäten vorbereitet und das internationale Dorf erwartet uns. Gemeinsam werden wir auch wieder den großen Open Air-Gottesdienst in der Arena feiern und beim Konzert am Samstagabend wird wieder ordentlich gerockt. Zum ersten mal wird es auf dem Zeltplatz Kirschbaum einen Marktplatz mit regionalen Produkten geben – mal sehen was wir da leckeres finden.

Und schickt der Himmel … zum sägen und graben

2. Juni 2019

Findest jedenfalls die WAZ 🙂