Endlich wieder Fotos vom Sommerlager

1. Juli 2019

Der datenschutzkonforme Umgang mit Fotos, die Kinder und Jugendliche zeigen, ist in der DPSG nun endlich praxisnah geregelt.

Die Konferenz der Diözesandatenschutzbeauftragten hat in einem am Montag veröffentlichten Beschluss ihre bisherige Rechtsauffassung revidiert: Die Datenschützer sehen es nun als zulässig an, für die Veröffentlichung von Fotos eine pauschale Einwilligung der Sorgeberechtigten einzuholen, etwa für ein ganzes Gruppen-, Schul- oder Kindergartenjahr. Analog ist dies nun auch für Veranstaltungen möglich, wie Stammes-Aktionen oder das Sommerlager. Die Einwilligung kann bereits bei der Anmeldung oder am ersten Tag eingeholt werden.

Damit ändert die Konferenz nun ihre bisherige Position, gemäß der eine Freigabe jedes einzelnen Bildes durch die Sorgeberechtigten nötig war. Wörtlich heißt es in dem neuen Beschluss: „Das Erfordernis, dass das konkrete Bild im Zeitpunkt der Unterzeichnung der Einwilligungserklärung vorliegen soll, entfällt.“

Unter Umständen kann auf Einwilligungen sogar ganz verzichtet werden

Neben der Einwilligung sieht die Konferenz für die Erhebung (Fotografieren) und die Veröffentlichung nun auch eine Interessensabwägung als mögliche Rechtsgrundlage an.

Damit kann unter bestimmten Voraussetzungen auch auf eine explizite Einwilligung der Sorgeberechtigten verzichtet werden. Auf der Grundlage einer Interessensabwägung zwischen Einrichtung und Abgebildeten können damit Bilder erhoben und veröffentlicht werden, ohne dass eine Einwilligung eingeholt werden muss. Als Kriterien dafür nennt der Beschluss den Paragraph 23 des Kunsturhebergesetzes. Darin sind verschiedene Ausnahmen von der Erfordernis einer Einwilligung genannt wie etwa „Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen“, Bilder aus dem Bereich der Zeitgeschichte und Bilder, auf denen die abgebildete Person nur als „Beiwerk“ neben dem eigentlichen Motiv erscheint. Bereits im Juli 2018 hatte die Konferenz darauf hingewiesen, dass diese Rechtsgrundlage unter bestimmten Umständen anwendbar sei.

Selbstverständlich werden wir Pfadfinder trotz der neuen und deutlich einfacheren Regelung auch weiterhin keine Bilder „bloßstellenden Charakters“ veröffentlichen und sorgfältig prüfen, welche Bilder wir überhaupt für welche Mediendarstellung verwenden. Ebenso entfernen wir (auf Anfrage hin) selbstveständlich unerwünsche Aufnahmen sofort restlos.

Nach der Prozession darf geschlemmt werden

27. Juni 2019

Am letzten verlängerten Wochenende fand das große Fronleichnamsfest der Kirchengemeinde St. Marien rund um die Marienkirchen statt. Wir waren natürlich wieder mittendrin und haben die beiden Stationsaltäre aufgebaut.

Vor allem aber haben wir uns um Essen gekümmert: Es gab bei uns jede Menge Biosteaks, frische Grillwürstchen und ebenfalls frische Pommes. Die Juffis haben sich derweil mit den Messdienern zusammen um den Nachtisch gekümmert. Mit handgemachten Waffeln, frischem Popcorn und der (alkoholfreien) Cocktailbar kam man hier auch nicht zu kurz.

Die Juffis in Aktion
Jemand muss ja aufbauen

In der Woche vorher wurde geplant, gebaut, sortiert und eingekauft. Die Leiterrrunde kümmerte sich dieses Jahr um einen Großteil der Organisation und wurde von den üblichen Verdächtigen (danke Udo und co). unterstützt. Leider gab es mitten beim Aufbau NATÜRLICH einen Regenschauer, aber das Fest hatte dann zum Glück tolles Wetter.

Zurück aus Westernohe und voll motiviert

11. Juni 2019
So sehen Wittener Pfadfinder aus wenn sie Spaß in Westernohe haben

Zusammen mit mehr als 5.000 Pfadfinderinnen und Pfadfindern haben wir über Pfingsten unsere Zelte in Westernohe aufgeschlagen.

Es war toll und wir sind heile, gesund, vollzählig und vor allem mit bester Laune wieder zurück in Witten.

Leider mussten wir am Freitag in strömendem Regen aufbauen, weil uns das Bundeszentrum ganz traditionell mit reichlich „Regen in Westernohe“ begrüßte. Aber das schreckt einen Pfadfinder ja nicht und so haben wir mit vereinten Kräften bis kurz vor Mitternacht ausreicht Schlafzelte und eine provisorische Küche aufgestellt. Das war auch wichtig, denn auch nasse Pfadfinder gehen natürlich nicht ohne Essen (und Zähneputzen) ins Bett.

Bis Montag haben dann viel erlebt. Mit tausenden anderer Pfadfinder fällt das ja auch nicht schwer. Wir waren im Bienenhaus, beim Stufenprogramm, bei den Arbeitskreisen (vor allem „Ökologie“), im gemütlichen Rovercafe und vielen Sachen mehr. Natürlich gab es auch eine Stammes-Expedition mit Spielen, gemeinsames Stockbrot, Gruppenspülen und natürlich haben wir sowohl den Riesengottesdienst als auch das Campfire besucht.

Sie Tour war super und wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Lager!

Mit Kluft und Tuch: Mittendrin beim größten Pfingstgottesdienst Deutschlands

Updates

Nach und nach trudeln natürlich nich mehr Fotos und Videos ein; wir sammeln die einfach genau hier.

Unsere Fotogalerie zu Pfingsten in Westernohe >

Die „Silent Disco“ im Rovercafe, oben im Wespennest

Auf nach Westernohe!

5. Juni 2019

Mehr als 4.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Deutschland und ein paar entfernteren Ecken der Welt treffen sich dieses Jahr wieder über Pfingsten. Nächstes Wochenende, vom 7. bis 10. Juni sind Spaß und unvergessliche Erinnerungen im Bundeszentrum Westernohe garantiert.

Wir sind natürlich mittendrin: Freitag um 16Uhr geht am Pfarrheim St. Marien los.

Natürlich gibt es auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programmangebot: Zum 90-jährigen Geburtstag der DPSG werden die Stufen- und Facharbeitskreise mit zahlreichen Angeboten vor Ort sein. Die Jahresaktionsgruppe hat spannende Aktivitäten vorbereitet und das internationale Dorf erwartet uns. Gemeinsam werden wir auch wieder den großen Open Air-Gottesdienst in der Arena feiern und beim Konzert am Samstagabend wird wieder ordentlich gerockt. Zum ersten mal wird es auf dem Zeltplatz Kirschbaum einen Marktplatz mit regionalen Produkten geben – mal sehen was wir da leckeres finden.

Und schickt der Himmel … zum sägen und graben

2. Juni 2019

Findest jedenfalls die WAZ 🙂

Sowas von geschafft

28. Mai 2019
So sehen erschöpfte aber auch stolze Pfadfinder aus

Wir haben es – und sind auch total – geschafft! Nach drei Tagen voller anstrengender Planung, Arbeit, Umplanung, mehr Arbeit und vielen gelösten Problemen sind wir stolz, das Ergebnis unseres Sozialprojektes zu präsentieren. Beide Stämme, St. Franziskus Witten und St. Marien Witten haben feste angepackt und wesentlich mehr bewegt als vorher für möglich gehalten.

> Zur vollständigen Bildergalerie von unseren 72-Stunden Projekten »

Beinahe im Alleingang hat zum Beispiel Sven, natürlich mit Hilfe vieler kleiner und auch großer Hände, dem Kindergarten St. Franziskus eine wunderschöne Kräuterschnecke geschaffen. Sie ist nicht nur ein Schmuckstück, sondern auch riesengroß – und sogar schon bepflanzt.

Dann gab es da diese Idee mit den Sitzmöbeln aus alten Paletten. Es ist gar nicht so leicht, alte und kaputte Paletten verschiedener Größen zu vernünftigen und vor allem sicheren Sitzgelegenheiten für kleine Kinder (sowie erschöpfte Erzieher und -innen) umzubauen.

Und dann sollte das alles am Ende ja auch noch gut aussehen und lange halten. Nach einigen Anpassungen sowie einer Minireflektion des Testlaufes stand aber fest: Es geht. Das Ergebnis macht tatsächlich auch einen sehr guten Eindruck.

Eine Schwierigkeit hört auf, eine solche zu sein, sobald ihr darüber lächelt und sie in Angriff nehmt.

Lord Robert Baden-Powell

Außerdem sollte ein nachhaltiges und nützliches Hochbeet her, für selbstgepflanztes und gesundes Essen aus dem eigenen Kindergarten-Garten.

Zum Glück gab es ja noch genug Paletten ud Holz …

Zuguterletzt sollte auch noch eine echte Gartenfläche entstehen, auf der eigenes Gemüse wie Kartoffeln oder Tomaten wachsen dürfen. Die vorgesehene Fläche war leider sehr steinig, feucht und ungemütlich. Viele Hände und über eine Tonne Mutterboden (sowie viele Blasen an den Händen verwandelten die ungenutzte Ecke in einen echten Mini-Acker.

Wenn dieser Beitrag eine Schulstunde alt ist, sind noch 54 Stunden Zeit

24. Mai 2019
Gruppenbild mit Power: die DPSG St. Marien und St. Franziskus starten mit geistlicher und politischer Unterstützung

Die Zeit für die 72-Stunden Aktion startete gestern genau um 17:07 Uhr. Ab jetzt gleich haben wir aber nur noch 54 Stunden Zeit.

Wir, die beiden DPSG-Stämme St. Franziskus und St. Marien Witten, haben die Aufgaben bekommen, im Kindergarten St. Franziskus die Außenanlagen schön zu machen:

  • Baut eine Kräterschnecke
  • Fasst die alten Beete neu ein und bepflanzt diese
  • Baut coole Sitzmöglichkeiten als Paletten
  • Streicht die alten Spielgeräte neu an

Natürlich sind wir schon voll dabei und mittendrin in der Arbeit. Es wird geschleppt, gekocht, gegraben, geplant und sogar manchmal ein bisschen gespielt. Handfeste packte gestern sogar die Politik mit an: Stefan Borggräfe von der Piratenpartei Witten war als Vertretung des Stadtrates zur Aufgabenübergabe da und schleppte gemeinsam mit uns Begeisterung Bänke, Steine und Werkzeuge.

An die Pfadfinder: Wir werden voraussichtlich ab heute Abend im Kindergarten übernachten. Bringt eure Isomatten, Schlafsäcke und Zahnbürsten mit: Wir dürfen sogar in den Gruppenräumen schlafen (wenn wir uns benehmen, aber das tun wir ja immer).