Eilmeldung: Aufnahmestopp bei Wölflingen

12. November 2019

Illustration: Teresa Diehm

Unglaublich aber wahr:

Unser Stamm, und insbesondere unsere jüngeren Stufen, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Das freut und ehrt uns sehr, vielen Dank für euer Vertrauen, dass ihr uns eure Kids anvertraut! 🙂

Uns ist es wichtig, unsere uns anvertrauten Kinder gut zu leiten und Rücksicht auf jedes einzelne Gruppenmitglied zu nehmen. Ab einer gewissen Anzahl von Kindern können wir das allerdings leider nicht mehr gewährleisten.

Daher müssen wir leider mitteilen, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt leider keine neuen Kinder in der Wölflingsstufe aufnehmen können.

Wenn ihr möchtet, dass euer Kind Mitglied unserer Wölflingsstufe wird, meldet euch bitte beim Vorstand. Ihr kommt automatisch auf die Warteliste und wir informieren euch über das weitere Vorgehen!

Unsere Webseite wird kurzfristig aktualisiert und um ein entsprechendes „Wartelisten-Formular“ ergänzt, wir halten euch auf dem Laufenden! 🙂

⚠ Man sieht daran, das wir dringend Verstärkung bei den Leitungsteams benötigen. Hast du Interesse oder kennst jemanden der sich gerne in der Natur aufhält, sehr gut mit 7-9 jährigen Gruppen umgehen kann und zu den Gruppenstundenzeiten am Pfarrheim St. Marien sein kann? Melde dich bei uns: info@dpsg-witten.de

Save the Date: Friedenslicht 2019

6. November 2019

Friedenslich-Treffen am Hauptbahnhof

Wir treffen uns am Sonntag, den 15.12.2019, wie gewohnt um 13:00 Uhr am Wittener Hbf, um das Friedenslicht aus Dortmund abzuholen und nach Witten zu bringen.

Es sind alle Stufen eingeladen, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Bitte zieht eure Kluft an, wenn ihr eine besitzt und tragt euer Tuch.

Bitte denkt an eure Schokotickets und Kluften 🙂

Die Gemeinde -mit Pfadfindern- ist in der Zeitung

13. November 2019

Die WAZ hat ein tolles Foto (Danke Sebastian Humbek) und einen Artikel über den Martinsumzug auf der Titelseite abgedruckt. Das freut uns natürlich sehr und wir hoffen das es nächstes Jahr auch wieder so voll wird 🙂

St. Martin, Kinderbasteln und der Martinsumzug in St. Marien

11. November 2019

Reht früh am Sonntagmorgen trafen sich in einem offenen Angebot Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren am Pfarrheim St. Marien. Unter fachmänn- und frauischer Anleitung wurden hier Laternen für den anschließenden Laternenumzug gebastelt. Doch, wie sich das für Pfadfinder gehört, natürlich nicht nur das.

Erst nach aktive Kennenlernspielen und viel Bewegung an der frischen Luft ging es nämlich an das Basteln der Laternen. Denn nur mit guter Kommunikation wird auch gut Kooperiert – das gilt für klein wie groß.

Unterbrochen von einem kleinen Imbiss und dem folgendem Verdauungsspazierganges, wurde den ganzen Tag Stück für Stück an der Fertigstellung der Laternen gefeilt und gewerkelt, um pünktlich zur Ankunft des heiligen Sankt Martins fertig zu sein.

Schnell wurden die letzten Vorbereitungen abgeschlossen und die Eltern wieder in Empfang genommen und es konnte losgehen. Allen voran unser Banner, ging es durch die Stadt und wieder zurück zum Kirchplatz, an dem ein wirklich gelungener Tag mit dem St. Martinsspiel und einem gemütlichem Glühwein am Lagerfeuer im Kindergartengarten zu Ende ging. Wir bedanken uns bei allen Kindern, die mitgemacht haben.

Es hat uns sehr viel Spaß gemacht – vielleicht bis zum nächsten Jahr?

Basteln und Laternenumzug zu St. Martin 2019

7. November 2019

Am 10. November laden die Pfadfinder der DPSG St. Marien die Gemeinde St. Marien und natürlich auch die verbundenen Wittener Gemeinden sowie neugierige zum Laternenbasteln und zum großen St. Martinsumzug durch Witten ein.

Wir treffen uns um 11:00Uhr am Pfarrheim St. Marien, basteln dort gemeinsam unsere bunten Laternen und ziehen sobald es dunkel wird mit St. Martin auf seinem Pferd zusammen durch die Wittener Stadt. Der Zug wir wie immer von den Fackelträgern und viel guter Laune begleitet.

Komm vorbei und mach mit – wir freuen uns auf Besuch von groß und klein, entweder ab 7 Jahren oder zusammen mit den Eltern.

Briefkasten

7. November 2019

Heute wollen wir euch unseren Briefkasten vorstellen:

Wie Briefkasten? Im 21. Jahrhundert?! Ja genau! Nur in digital 😉

Wir möchten gerne so ressourcenschonend wie möglich arbeiten und freuen uns daher über so wenig Papier wir möglich. Alle Anmeldungen, gleich ob Stammesanmeldung oder Aktionsanmeldung, und sonstigen Schriftverkehr nehmen wir daher sehr gerne über unseren „Briefkasten“ entgegen. Und das Beste: Unser Briefkasten ist für die mobile Nutzung optimiert! Ihr könnt die Seite direkt von eurem Smartphone ansurfen, ein Foto von z.B. eurer Stammesanmeldung machen und direkt an uns versenden. Den entsprechenden QR-Code haben wir bereits bei allen neuen Anmeldungen integriert, ihr findet diesen aber auch ab sofort auf unserer Webseite. Alternativ findet ihr den Briefkasten hier: https://www.dpsg-witten.de/briefkasten

In sieben Tagen durch vier Länder

30. Oktober 2019

Abenteuer pur: Sechs Rover der Stämme St. Marien und St. Franziskus wanderten über die Herbstferien durch Frankreich, Belgien, Luxemburg und Deutschland – ohne geplante Nachtlager. Hier der Bericht von einem „modernen“ Haijk.

Wer braucht schon eine gemeinsame Sprache

Wegen des Länderüberganges nach Frankreich war die gemeinsame Anreise zum praktisch willkürlich gewählten Startpunkt in „Longwy“ nicht einfach. Von der gemütlichen Couch lässt sich nämlich nur die Deutsche Bahn buchen, bis zu dem Punkt wo ein anderes Bahnsystem beginnt. Doch Abenteuer lassen sich sowiso nicht planen, daher beschloss die Roverrunde kurzerhand, das die Reise auch gleich mit einem solchen beginne könne. Dabei gab es sofort eine tolle neue Erfahrung: In Luxemburg ist das Bahnfahren für Unterzwanzigjährige kostenlos.

„Longwy“ sieht man die Vergangenheit als industrielles Zentrum und Kriegsschauplatz heute noch an. Beispielsweise an der katholischen Kirche, deren Gemeindemitglieder uns in Form verschiedener Gastfamilien aufnahmen, sieht man wie auch am Rathaus noch zahlreiche Einschusslöcher aus dem zweiten Weltkrieg.

Die erste Nacht verbrachten wir dann ein Grüppchen aufgeteilt auf drei Familen, die uns überaus herzlich aufnahmen und umsorgten, obwohl wir uns im Gottesdienst praktisch gerade erst kennengelernt hatten. Mit gebrochenen Englischkenntnissen und dem Google-Übersetzer wurden so schnell und sehr spontan neue Freundschaften geschlossen. Die Französischkenntnisse der Rovergruppe waren nämlich ähnlich dürftig, wie die Deutschkenntnisse der Gastgeber. Interessanterweise schien das aber nie ein Hinderniss zu sein, alle Beteiligten nahmen diese Konstellation gerne als Herausforderung an.

So schön kann ein Morgen auf so einem Haijk aussehen

Am nächsten Tag begann unser erster echter Hiketag. Um die vier Länder zu (vervollstängen), wurde schnell die Entscheidung gefällt zuallererst die Grenze nach Belgien zu überqueren. Zufällig gilt Belgien ja auch als Land in dem die Pommes Frittes erfunden wurden, so bot sich der „Ausflug“ zum Mittagessen gradezu an. Von Belgien aus war der Weg nach „Schouweiler“ in Luxemburg dann als erste ernsthafte Laufetappe, mit gut zweiundzwanzig Kilometern Strecke, gut zu bewältigen.

Regen gab es auch, aber gegen schlechtes Wetter gibt es schliesslich gute Kleidung

Von dieser Stadt aus begleiteten uns ab nun einige durchaus seltsame Begegnungen. Zum Beispiel ein Stück weit das belgische Königspaar, eine popöse (und sehr überraschende) Militärparade, eine aus dem Nichts erscheinende (selbsternannte) DPSG-Altbekanntschaft und natürlich eine selbstgesungene Mischung aus Schlagersongs und Klassikern der 90er.

Die tägliche Suche nach geeigneten Schlafplätzen führte uns zu verschiedene Orten. Besonders in Erinnerung wird uns aber das „Sympatischen blauen Haus“ bleiben. Eigentlich hatten wir keinen Grund hier zu klingeln, denn besagtes blau gestrichenes Haus lag deutlich abseits des Weges. Doch wie es der Zufall wollte, öffnete hier die Schwester des ehemaligen Pfadfindervorstandes des Ortes – und schon war ein weiteres gemütliches Nachtlager gefunden. Weitere glückliche Zufälle dieser Art führten uns auf dem Weg in verschiedene Pfarrheime, wunderschöne Orte entlang der Mosel und nach sieben Tagen Reise auch nach Trier. Von dieser „ältesten Stadt Deutschlands“ aus brachte uns die Bahn wieder zurück nach Witten.

Die altrömische „Porta Nigra“ begrüß uns in Trier

Die vielen Begegnungen mit überaus freundlichen Menschen, spannende Orte und die Gemeinschaft während des Weges sorgten für einen wunderschönen Hike voller bleibender Erinnerungen. Wir wünschen möglichst vielen Roverrunden eine solche Erfahrung. Nach der anfänglichen Überwindung sich auf einen praktisch vollständig ungeplanten Weg einzulassen, hat sich das Abenteuer mehr als gelohnt.