Adventsfeier 2017 *UND* Friedenslicht 2017

12. September 2017

Wie in jedem Jahr beenden wir das Pfadfinderjahr traditionell mit der Pfadfinderischen Adventsfeier und dem überbringen des “Friedenslicht aus Bethlehem” an unsere Mariengemeinde. Dieses Jahr fallen beide Termine auf ein Wochenende, haltet Sie euch also frei. Es gibt keine Übernachtung im Pfarrheim.

Beor Weihnachten weider so überraschend auf einmal da ist, hier die beiden wichteigen Termine:

Für alle Stammesmitglieder und deren Familien am Samstag den 16.12.2017 um 15 Uhr gibt es die Adventsfeier im Pfarrheim.

Am Sonntag den 17.12.2017 fahren wir dann gemeinsam nach Dortmund um dort das Friedenslicht aus Bethlehem entgegen zu nehmen. Wir treffen uns dazu um 13.00Uhr am Wittener Hauptbahnhof.

Bitte füllt dazu den Anmelde-Abschnitt aus und gebt diesen eurem Gruppenleiter. Eltern können diese Information auch per E-Mail an [email protected] schicken.

 

Einladung zur Mitgliederversammlung des Fördervereins

15. November 2017

Liebe Freunde, Förderer & Ehemalige,

im Namen des Vorstands lade ich euch hiermit herzlich zur diesjährigen Vollversammlung des Pfadfinderfördervereins Witten e.V. ein.

Die Versammlung findet statt am 16.12.2017 um 14:00 Uhr im Pfarrheim St. Marien.

Dies ist die Tagesordnung:

  • TOP 1: Bericht des Vorstands
  • TOP 2: Aussprache
  • TOP 3: Wahlen
  • TOP 3: Verabschiedung

Anträge zur Tagesordnung sind bitte bis zum 09.12.2017 per Mail bei mir einzureichen.

Bitte meldet euch per Mail beim Vorstand an, sofern ihr an der Veranstaltung teilnehmen möchtet.

Im Anschluss an unsere Versammlung findet ebenfalls die Adventsfeier der DPSG St. Marien statt, zu der ich euch ebenfalls herzlich einlade.

Bis dahin wünsche ich eine angenehme (Vor-)Weihnachtszeit!

 

Viele Grüße und Gut Pfad,

Tim Schluck

Vorher und Nachher

15. Oktober 2017

Gestern war unser „Rödeltag“ im Pfarrheim St. Marien. Das ist in etwa sowas wie der Frühjahresputz, der nur (bei uns) nicht im Frühjahr stattfindet. All der Kram der sich im Laufe der Zeit so in den Gruppenräumen ansammelt wird aufgeräumt, Dinge die sowieso schon lange „mal gemacht werden mussten“ werden gemacht und gemeinsam wird mit der Leiterrunde an Gemeindeprojekten gearbeitet.

In diesem Jahr war das die Überarbeitung der Friedhofsbänke – die sich im schlimmsten Zustand befanden. Es wurde fast sieben Stunden lang geschliffen, neu lasiert, gesägt, gebohrt, zentnerweise Müll entsorgt und die Räume der Jugendarbeit für den Winter vorbereitet.

Mit allen Aufgaben sind wir zwar nicht fertig geworden, aber die Bänke sind wieder wie neu und man sieht die Fortschritte deutlich. Danke Michael für das Werkzeug!

Dazu gehört natürlich auch eine ziemlich geschaffte aber auch sehr stolze Leiterrunde 🙂

Anmeldung zum Stammes-Spacecamp 2017

30. September 2017

Wie versprochen ist hier auch schon die Anmeldung zum Stammeslager 2017 – unserem Spacecamp direkt hier in Witten.

Wir müssen die Stadt für unser Stammeslager auch nicht verlassen, denn die Starrampe befindet sich glücklicherweise genau neben der Kirche!

Um mit den Weltraum zu fliegen:

  1. Nichts wie ausgefüllt mit der Astronauten-Anmeldung
  2. Die Anmeldunge bei einem Leiter abgeben
  3. 19€ Teilnehmerbeitrag auf das Stammeskonto überweisen
  4. Am 11.11.2017 um 17Uhr am Pfarrheim sein – mit Weltraumtauglicher Luftmatratze, Schlafsack und allem was man zu übernachten braucht.

Es wird ein ganz besonderes Wochenende, natürlich auch mit Besuch des Martinsumzuges am Sonntag. Wenn wir von dort wieder zurück sind, wird die Raumstation die uns am Wochende beherbergt mit den Eltern zusammen wieder abgebaut und es geht nach Hause.

Also, diese wichtigen Termine nicht vergessen:

  • Stammeslager SPACECAMP 11.11.2017
  • Adventsfeier 16.12.2017
  • Friedenslicht 17.12.2017

Stammeslager „Spacecamp“ im Pfarrheim St. Marien

7. September 2017

In diesem Jahr findet unser gemeinsames Stammeslager hier in Witten,in unserem eigenen Pfarrheim St. Marien statt. Das trifft sich auch ganz gut, denn zufällig wurde dort, direkt neben der Kirche, ein Raketenstart ins Spacecamp geplant! Da sind wir als ausgebildete Weltraumpfadfinder (und die, die es noch werden möchten) natürlich dabei.

Wir werden uns am 11.11.2017 um 17.00Uhr im Pfarrheim St. Marien treffen und damit beginnen unsere Raumstation einzurichten. Nach einem umfassenden Astronautentraining (natürlich mit Übernachtung an Board der Station) bauen wir dann leuchtende Planeten, um gemeinsam am Sonntag am St. Martinsumzug der Mariengemeinde mit zu machen.

Die Anmeldung folgt noch, haltet euch das Weltraumabentuer aber schon frei.

 

Bericht vom World Scout Moot 2017 auf Island

29. August 2017

Björn und Jule bei der Moot opening Party am Úlfljótsvatn

Ein World Scout Moot ist ein internationales Pfadfinder­treffen der Roverstufe, also der Pfadfinder zwischen 18 und 26 Jahren. Das Wort Moot stammt aus der Altenglischen Sprache und bedeutet Versammlung.

Ein World Scout Moot für die Roverstufe findet etwa alle vier Jahre statt, ein Rover hat also theoretisch nur einmal im Pfadfinderleben die Chance ein Moot zu besuchen. Das ist es auch wert, ganz sicher.

Beste Laune ist bei IST die Standarteinstellung

Das Moot 2017 fand auf Island statt und wir beide – die Jule und der Björn – waren da. Nicht als Teilnehmer, sondern als „IST“, als Mitglieder des „Internation Service Team“, das als Campstaff fungiert.

Die Organisation vom #moot2017 war von der Größe, dem Stil und dem Auftritt her mit einem Roverway oder sogar einem World Jamboree vergleichbar. Knapp 5000 Teilnehmende Rover, „Participants“ genannt, waren auf der Insel. Auf zwölf verschiedene „Expedition Centers“ aufgeteilt begann für die Rover die Iceland-Erfahrung – vom Wandern und Snowmobilfahren über einen Gletscher über Segeltörns bis hin zum zelten an heißen Quellen war tatsächlich alles dabei.

Gleich als wir ankamen war Island schon bunt. Die Insel hat nur etwa dreihunderttausend Einwohner und aufgrund der Medienberichterstattung wussten praktisch alle Isländer über das Moot bescheid. Das Logo der Moots war „change“, farblich äußerst auffällig in Lila auf Orange und empfing uns schon am Flughafen unübersehbar. Die netten Welcome-Scouts am selbigen halfen uns auch direkt weiter und schickten uns in die richtigen Busse.

 

 

Für uns IST, in Summe etwa neunhundert aus 40 Ländern, begann das Moot auch etwas früher als für die Teilnehmer. Wir wurden dafür in Laugardalshöll, einem Sport- und Veranstaltungszentrum, auf das Moot eingestimmt. Drei Tage lang wohnten wir in verschiedenen Schulen in Reykjavík und besuchten das Start-Programm im „IST-Center“ (wie wir es nannten).

Ab dem Moment der Ankunft ist die Sprache ganz klar Scenglish. Eigentlich Englisch, aber mit vielen Scoutigen Hand-Fuß-Deutungen durchsetzt. Es ist tatsächlich schwierig ohne Fachwörter die Zusammensetzung von „Skyr“ zu vermitteln oder die tiefere Bedeutung von „Þetta reddast“ zu beschreiben.

Ein Blick direkt neben unseren Zeltplatz in Hveragerði

Von Reykjavík ging es dann auch direkt zu den Expedition Centers für den Aufbau und die vorbereitungen für die teilnehmenden Rover. Wir wurden Hveragerði (in etwa „Gjäragordhy“ ausgesprochen) zugeteilt, einer Stadtgemeinde etwa fünfzig Kilometer östlich von Reykjavík mit knapp zweitausend Einwohnern und sehr vielen Gewächshäusern.

Genau in einer solchen Gewächshäuserstadt, einer Gartenbauschule, schlugen wir auch unsere Zelte auf. Wortwörtlich mitten zwischen dampfenden Quellen, Gewächshäusern voller Bananen und dem örtlichen (natürlich beheizten) Freibad. Ja, Island versorgt sich selbst mit Bananen. Geothermie sei Dank.

Das Moot-Camp in der „Agricultural University“ von weiter oben

Hier trafen wir auch „unsere“ ersten Isländer die uns in den Platz und die Gebäude einwiesen. Die beiden Hauptverantwortlichen kamen von dem örtlichen Pfadfinderstamm, der auch einiges an Material an die Moot-Gruppe verlieh. Wir IST bauten also große Koch- und Aufenthaltszelt für die Teilnehmer auf, fuhren Material hin und her, bekochten das etwa vierzigköpfige IST-Team und bereiteten den Platz vor.

Zur Island-Fotogalerie »

Dann kamen auch endlich die Teilnehmer und bevölkerten das Gelände. Moot-typisch passiert das dann nicht in Schwarz- und Großzelten wie wir sie kennen, sondern in allerlei bunten Treckingzelten.

Nacht (3.00Uhr morgens) im Camp. Die Sonne geht über Monate nicht ganz unter.

Das einige Besucher mit der Ankündigung „Islandwetter“ nicht allzuviel anfangen konnten, wurde dann auch schnell klar. Beispielsweise verstanden die Besucher aus Brasilien unter „möglicherweise sehr schlechtem Wetter und viel Wind“ so etwas wie leichter Nieselregen bei 25°C und waren etwas von den Isländischen Böen überrascht. Doch Rover finde für alles eine Lösung und so wurde getauscht, ausgebaut, getaped und mit Erfindungsgeist ein Camp aufgebaut. Außerdem spielte das Wetter mit. So viel Sonne am Stück, über eigentlich das gesammte Moot, gibt es laut den Einheimischen eigentlich nie.

Haijk am Eyjafjallajökull

So startete nach der Ankunft und dem Aufbau auch das „Expedition“ Programm. In verschiedenen internationalen Gruppen durfte Island erkundet werden. Von Stadtbesuchen („easy“) bis stundenlanger Haijks durch das wunderschöne Island („medium/hard“) war alles dabei. Auch für die IST waren die Touren und die Versorgung ein hartes Stück arbeit.

Nach vier Tagen Erkundungen und Abenteuern im Subcamp Hveragerði wurde dann wieder eingepackt und abgebaut. Das Main-Event, der Moot mit allen Teilnehmern auf einem einzigen Zeltplatz fand im Scout Center Úlfljótsvatn statt, dem nördlichsten Pfadfinderzeltplatz der Welt. Alle Teilnehmer und IST wurden mit Bussen dorthingebracht.

Motivierter Frühsport am Úlfljótsvatn

Im großen Alþingi Camp gab es dann reichhaltig Programm, mit internationalen Begegnungen („Wie funktioniert Miswāk?“), Workshops („Island als 3D-Schlüsselanhänger zum selbergießen“) und gemeinsamen Aktionen wie dem allmorgentlichen Frühsport, Konzerten, OpenMic und Moot-Vorstellungen.

Es war ein tolles Camp. Für den durchschnittlichen IST („Welcome, our masters of troubleshooting“) zwar durchaus mit einiger Arbeit verbunden, aber trotzdem wundervoll. Island war wunderschön, die Isländer waren mehr als freundlich und die Orte und Expeditionen waren prägend. Von dem Motto „change“ nehmen wir einiges mit.

Wir empfehlen auch jedem Rover, einmal im Leben ein Moot (oder auch ein Jamboree) mitgemacht zu haben. Das Erlebnis der Internationalen Gemeinschaft, gegenseitiger Hilfe, konstruktiver Verständigung und neuer Freundschaften ist absolut einmalig.

Elf Uhr Nachts am heißen Fluss in den Bergen Reykjadalurs

 

RED BANDITS Rovercamp 2017

17. Juli 2017

Die Roverrunde fährt auch dieses Jahr wieder in Rovercamp nach Rüthen. Das Motto in diesem Jahr lautet „RED BANDITS – Showdown am Eulenspiegel“ und lockt uns damit in den wilden Westen.

Wir werden versuchen thematisch passend eine Jail-Escape-Jurte anzubieten; hoffentlich funktioniert das alles so wie wir uns das vorstellen.

Die Anmeldug zum Rovercamp könnt Ihr direkt hier herunterladen: Anmeldung Rovercamp 2017