Rekordspenden trotz „HartemPflaster“ für die Sternsinger 2017 (UPDATE)

9. Januar 2017

Sternsinger Gruppenfoto 2017 WittenIn der Messe zur Aussendung der gut fünfundzwanzig verkleideten Könige der Sternsingeraktion nannte Pfarrer Barkey einige Gemeindegebiete ein „HartesPflaster“. Damit spielte er auf die besonders bei Kinden so unbeliebten Treppenhäuser an, in denen den Sternsingern kommentarlos die Tür vor der Nase geschlossen wurde.

Zum Glück passierte das am letzten Wochenende nicht überall und so konnte die stolze Truppe aus Pfadfindern, Kommunionkindern, Aktionsleitern und aktiven Eltern eine Rekordspendenhöhe von 5.231,17€ *Update (Endstand, einschliesslich Spenden über das Pfarrbüro) für das Kindermissionswerk der Sternsinger einsammeln. Ein großes Dankeschön an die Mitglieder unserer Gemeinde und die netten Einwohner der stadt Wtten für den überwiegend lieben Empfang und die Geld- und Süßigkeiten-Spenden. Vor allem für letzteres seit hiermit ein ganz liebes Dankeschön der Wittener Tafel überbracht (danke Melanie).

Wie immer gibt es hier natürlich auch die Fotos von der Sternsingeraktion in der Galerie »

 

Die Pfadfinder Friedenslicht-Aktion ist in der Zeitung

13. Dezember 2016

Die freundliche WAZ hat auf derwesten.de eine sehr hübsche Bilderstrecke über die Friedenslicht-Aktion der Wittener Pfadfinderstämme erstellt. Die Aktion war auch ein voller Erfolg, weit über hundert Teilnehmer nahmen an der offen gestalteten Weitergabe des Lichtes auf dem Wittener Weihnachtsmarkt teil.

Hier geht es zu der WAZ-Bilderstrecke: http://www.waz.de/staedte/witten/friedenslicht-aktion-id208969803.html

Unsere eigenen Fotos gibt es hier: http://www.wittener-pfadfinder.de/gallery/friedenslicht-2016/

Ein dickes Dankeschön an die drei beteiligten Wittener Stämme:

 

Komm, geh mit! Dreikönigssingen 2017

13. Dezember 2016

Unter dem Leitwort „Gemeinsam für Gottesschöpfung“ werden Anfang des kommenden Jahres die Sternsinger bei ihrer Aktion auf die Veränderungen und Opfer des Klimawandels hinweisen. Wir möchten in unserer Gemeinde St. Marien mithelfen und Spenden sammeln für die betroffenen Kinder in dieser Welt. In dem folgenden Beitrag werden die Probleme anschaulich von Willi Weitzel erklärt.

Ihr könnt euch engagieren und mit dazu beitragen, vielen Kindern in den Ländern der Not die Chance für eine menschenwürdige Zukunft zu schenken. Macht mit! Verkleidet euch als Könige und zieht mit uns von  Haus zu Haus! Wir bringen den Menschen Gottes Segen nach Hause und bitten um Geld für arme Kinder dieser Erde. Kostüme sind vorhanden, wer aber ein eigenes besitzt, darf dieses gerne mitbringen.

Wir hoffen, dass sich viele von euch beteiligen und wir viele Spenden zusammen bekommen. So sind die Sternsinger und ihre Begleiter auch in diesem Jahr wieder eingeladen: Komm, geh mit!

Der Ablauf in St. Marien:

Sa 07.01.17 um 13:00 Uhr –  Treffen im Pfarrheim,

Gruppeneinteilung, Kostüme verteilen; anschließend gehen wir im Marienhospital und in der Gemeinde sammeln. Voraussichtliches Ende um 18:00 Uhr.

So 08.01.17 um 11:00 Uhr – Treffen im Pfarrheim.

Um 11:30 Uhr  findet ein  Aussendungsgottesdienst statt. Anschließend ziehen wir wieder in Kleingruppen durch die Gemeinde. Voraussichtliches Ende 16:30 Uhr. Für die Verpflegung unterwegs werden Lunchpakete vorbereitet.

 

 

Die Geschichte von zwei Pfadfindern, die loszogen um Weihnachten entkommen

11. Dezember 2016

Rollen und Material vor Beginn des Stückes verteilen, am besten an Eltern. Niemand kenn die Geschichte vorher.

  • 1. Person: Weihnachten
    • E-Kerzen, Lametta, Lebkuchen, Zuckerwerk, Thermoskanne
  • 2. Person: Zwei Pfadfinder
    • Rucksäcke, Tassen
  • 3 Person: Baum
    • Zweige
  • 4 Person:
    • Scheune
  • 5 Person: See
    • einen Schluck Wasser, Glühwein (Weinflasche)
  • 6. Person: Kulisse
    • Schild „schnee“, Schild „Jingle Bells“

Der Vorleser liesse diese Geschichte vor und die „Schauspieler“ spielen mit.

Zwei Pfadfinder lagen in Ihrem Zelt und schliefen. Draußen rieselte leise der Schnee. Am (wie üblich viel zu frühen) morgen wurden unsere beiden Pfadfinder geweckt. Und zwar vom leisen klingen eines „Jingle Bells“ spielenden Glockenspiels in der entfernten Stadt.

MORGEN IST JA SCHON WIEDER DIESES WEIHNACHTEN, stöhnten sie.

Sie hatten sich extra an diesen weit entfernten Ort zurückgezogen, um dem Weihnachtstrubel mit seinen Lichtern, Glöckchen und kitschigen Dekorationen zu entkommen. Und jetzt auch hier! Mit bösem Blick stiegen sie aus Ihren Schlafsäcken und rollten diese ein.

Sie entschieden Sie sich, noch vor dieser hochheiligen Nacht von Ihrem Zelt aus loszuziehen, um mehr Abstand zwischen sich und den Weihnachtswahnsinn zu bringen. Sie packten ihre sieben Sachen in Ihre Rucksäcke und verließen das Zelt.

Auf ihrem Weg trafen Sie nach einer Weile auf einen besonders großen Ohhh-Tannenbaum. Dieser war gigantisch hoch und noch breiter, als die Strasse auf der sie wanderten. Es schien sogar so, als könnten die bis auf den Boden reichenden Zweige des Baumes den beiden Pfadfinder ein sicheres Versteck vor der Welt und ihrem Weihnachtsgejammer bieten. Sie bogen die Zweige zur Seite und liessen sich unter dem Baum nieder.

Doch WEIHNACHTEN war Ihnen bereits dicht auf den Fersen. Als Sie sie sich gerade unter den Zweigen des Baumes ausgestreckt hatten, bog WEIHNACHTEN um die Ecke des Weges. Sobald er den Baum erblickte, rannte er darauf zu und begann ihn wie wild mit Kerzen und Lametta zu schmücken. Bald sah der Tannenbaum aus, wie ein Weihnachtsbaum.

Als die beiden Pfadfinder das bemerkten krochen Sie auf allen vieren unter dem Baum hervor und suchten ihr Heil in der Flucht. In der Ferne konnten Sie noch eine ganze Weile lang sehen, wie sich der Baum mit seinen Kerzen und seinem Schmuck im Wind bewegte.

Als nächstes Stießen die beiden Pfadfinder auf eine Scheune. Diese stand einsam und verlassen am Wegesrand. Sie betraten die Scheune und stellten fest, das es dort drinnen gar nicht so kalt war wie draußen. Daher beschlossen die beiden, sich einfach hier eine Weile aufzuwärmen. Die Scheune hatte sogar einen Dachboden, den die beiden sobald sie ihn entdeckten erkletterten. Dort konnten sie durch ein Giebelfenster schauen. Vom diesem Fenster aus konnten unsere beiden Pfadfinder in der Ferne sogar noch immer den sich im Wind wiegende Baum mit seinen Kerzen sehen.

Doch auch hier spürte WEIHNACHTEN sie nach kurzer Zeit auf. Als WEIHNACHTEN das Haus erreichte, schlich er sich heimlich, still und leise an die Aussenwand heran. Dort angekommen begann er damit, Lebkuchen und Zuckerwerk an das Holz zu nageln. In Windeseile verwandelte sich so die Scheune in ein zuckersüßes Lebkuchenhaus.

Das war den beiden Pfadfindern natürlich auch wieder zu viel. Überall schien WEIHNACHTEN zu sein, überall! Sie kletterten von dem Dachboden herunter und rannten aus der hohen Tüüüür, das Toor war weit, hinaus in den Wald. Sie liefen und liefen, liefen und liefen … und zwischendurch hüpften Sie auch. Einmal.

Von dem ganzen laufen bekamen Sie natürlich Seitenstiche. Als Sie mit Ihren Kräften fast am Ende waren, erreichten Sie einen kristallklaren See. Vom Ufer des Sees aus war immer noch (ganz klein in der Ferne) der leuchtende Baum zu sehen, wie er sich im Wind wiegte; ebenso wie das leuchtend bunte Zuckerwerk der Scheune, die immer noch einsam am Wegesrand stand.

Es war an dem See so einsam, das die beiden Pfadfinder beschlossen, nach der anstrengenden Flucht erst einmal ihren Durst zu stillen. Weihnachten konnte Ihnen gestohlen bleiben!

Sie legten Ihre Rucksäcke in der Nähe des Ufers ab und gingen zum Wasser.

Ein wenig entfernt, stahl sich, unbemerkt, WEIHNACHTEN aus dem Wald. Natürlich hatte er die Pfadfinder bemerkt und verwandelte kurzerhand das Wasser des Sees in … Glühwein.

Die Kinnlade fiel den beiden Pfadfindern daraufhin bis auf den Boden. Damit hatten Sie nicht gerechnet. Sie sahen sich kopfschüttelnd an. Dann schauten sie sich einen Moment tief in die Augen, zuckten mit den Achseln und taten das, was gute Pfadfinder immer tun: Sie nahmen es hin.

Da Pfadfinder niemals Lebenmsmittel verschwenden würden, holten Sie ihre Becher aus dem Gepäck, füllten diese aus dem See und prosteten WEIHNACHTEN auf der anderen Seite des Sees zu. Sie winkten dazu so lange, bis dieser Ihnen freudestrahlend in die Arme lief. Sie begrüßten einander mit dem Pfadfindergruß. WEIHNACHTEN holte eine Thermoskanne hervor, die er sogleich ebenfalls mit Glühwein füllte. Gemeinsam machten Sie sich dann auf den Weg zurück zu dem Oh-Tannenbaum.

Da Pfadfinder außerdem niemals grundlos einen Baum fällen würden, gruben die drei den riesigen Baum mit seinen Kerzen aus dem Boden aus und trugen Ihn zu der Lebkuchenscheune.

Hier angekommen machten Sie es sich in dem Lebkuchenhaus gemütlich, kuschelten sich unter dem Baum aneinander, tranken Glühwein und sangen das erste Weihnachtslied das Ihnen einfiel.

So wurde es trotz allem ein sehr schönes Weihnachten. Und die Moral von der Geschichte? Niemand, aber auch wirklich niemand, entkommt WEIHNACHTEN.

Die Roverrunde DPSG St. Marien Witten 2014 (Carina und Björn)

Studie zeigt: Pfadfinden fördert die psychische Gesundheit – auch langfristig!

17. November 2016

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Edinburgh untersuchten in der Langzeitstudie „National Child Development Study“ 10.000 britische Menschen, die im November 1958 geboren wurden.

Etwa ein Viertel dieser Menschen (28 %) war in seiner Jugend Mitglied bei den Pfadfinderinnen oder Pfadfindern und genau diese Menschen litten im Alter von 50 Jahren 15% seltener unter Angst oder Gemütszustandsstörungen, als Menschen die nicht Teil der Pfadfinderbewegung gewesen waren.

Es sei bemerkenswert, dass dieser positive Effekt bei den Menschen auch so viele Jahre nach der Mitgliedschaft noch nachweisbar sei, sagte Chris Dibben, der an der Universität Edinburgh die Untersuchung geleitet hat. „Das Ziel der Pfadfinder-Pädagogik ist, Kinder und Jugendliche in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu unterstützen und ihre individuellen Fähigkeiten so zu fördern, sodass sie zu selbstreflektierten, starken und engagierten Erwachsenen heranwachsen. Abenteuer, Projektarbeit, Gemeinschafts- und Naturerlebnis werden dabei in der Pädagogik altersspezifisch angewandt, um diese Ziel zu erreichen“ erläutert Kerstin Fuchs, Bundesvorsitzende der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg.

„Die Studie belegt also, was Generationen von Kindern und Jugendlichen bereits erlebt haben: Dieses Konzept funktioniert.“ Die Gründe für den positiven Effekt von Pfadfinden auf die psychische Gesundheit vermuten auch die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler darin, dass Pfadfinden das Selbstvertrauen, die Eigenverantwortung und die Teamfähigkeit fördert sowie Menschen zu Outdoor-Aktivitäten animiert. So wird die Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress erhöht wird. Auf den positiven Effekt des Pfadfindens auf die psychische Gesundheit von Kindern wurde zuvor auch vom deutschen Hirnforscher Gerald Hüther, Professor für Neurobiologie an der Universität Göttingen, hingewiesen.

Er stellte bereits 2013 im Interview mit dem ZDF fest: „Es ist auffällig, dass Kinder, die beispielsweise bei den Pfadfindern sind, viel seltener ADHS haben.“

Die Studie zeigt: Pfadfinden macht nicht nur Spaß, sondern es bringt jede und jeden Einzelnen in seiner und ihrer persönlichen Entwicklung weiter. Und jetzt endlich auch wissenschaftlich belegt 🙂

Es rappelt im Karton voller Deckel

15. November 2016

Wie bereits vor den Sommerferien berichtet, befinden sich die Juffis im Sammelfieber (damaliger Bericht: Plastik vs. Polio – Juffis sammeln Deckel für den guten Zweck). Viele, sehr viele, Deckel haben die Juffis seit dem gesammelt. In ihren Gruppenstunden haben sie diese sortiert und zu den offiziellen Sammelstationen gebracht. Davon konnten bereits einige Polioimpfungen bezahlt werden. Großes Lob an die Juffis für ihr Engagement und vielen Dank an alle fleißigen Sammler.

Das Beste: Die Aktion geht weiter, gerne können weitere Deckel vorbeigebracht werden. Die Juffis werden sich freuen!

Frieden – Gefällt Mir!

11. November 2016

friedenslicht_2016Kommt vorbei und demonstriert für den Frieden. Alle Wittener Bürger sind herzlich eingeladen teilzunehmen und das Friedenslicht in Empfang zu nehmen. Wer das Licht empfängt, kann damit selbst die Kerzen von Freunden und Bekannten entzünden, damit an vielen Orten ein Schimmer des Friedens erfahrbar wird, auf den die Menschen in der Weihnachtszeit besonders hoffen.

Wir, als Pfadfinder, möchten uns bewusst in Witten zeigen und in Anlehnung an die DPSG Jahresaktion „Gastfreundschaft“ im letzten Jahr für Gastfreundschaft, Akzeptanz und Verständnis in Witten (und der hierlebenden 113 verschiedene Nationen) einsetzen. Kommt vorbei, wenn wir gemeinsam mit unseren Pfadfinderfreunden aus Herz-Jesu Bommern und St. Franziskus auf dem Weihnachtsmarkt das Licht des Friedens zum Leuchten bringen. Lasst uns gemeinsam gegen die Drachen unserer Zeit kämpfen und für Fremdenfreundlichkeit einsetzen. Das Motto, der Friedenslichtaktion 2016 lautet:

„Frieden: Gefällt mir – ein Netz verbindet alle Menschen guten
Willens“Friedenslicht Logo 2013

Die Flamme wird in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem entzündet und von Vertretern der anerkannten Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände in Wien abgeholt. Per Zug wird das Licht am Sonntag, 11. Dezember, in über 30 zentrale Bahnhöfe in Deutschland getragen: von München bis Kiel und von Aachen bis Görlitz – sowie in andere Länder Europas und sogar bis nach Amerika. Die Wittener Pfadfinder empfangen die Flamme in der St. Joseph-Kirche in Dortmund und bringen das Licht um 18 Uhr auf den Wittener Weihnachtsmarkt. Bereits seit 1994 beteiligen sich deutsche Pfadfinder an der Aktion, die auf eine Initiative des ORF Linz zurückgeht, der bis heute das Licht in Betlehem abholt. Als Symbol für Frieden, Wärme, Solidarität und Mitgefühl soll das Licht an alle „Menschen guten Willens“ weitergegeben werden. Gerade in diesem Jahr gewinnt das Licht aus einem Land, in dem die Hoffnung auf Frieden politisch vor neuen Wegen steht, an Symbolkraft.