Eine ANTI-PFADFINDER-VERSCHWÖRUNG?

4. Juni 2020

Seit knapp einer Woche wären wir Pfadfinder und Pfadfinderinnen eigentlich wieder aus dem Pfingstlager in Westernohe zurück.

Wir hatten eigentlich einen super Plan. Und weil wir gar nicht anders können, wären wir da natürlich auch nicht allein hingefahren. Und weil wir „klein“ überhaupt nicht können (geschweige denn wollen), wären wir mit mehr als viertausend anderen DPSG-Pfadfindern dort gewesen.

Schade um die viele Mühe, die Planung und die Verwaltungsgeschichten, die sich das Vorbereitungsteam übernommen hat. Das war wohl nix.

Wir vermuten: Das ist eine Weltweite-Anti-Pfadfinderverschwörung. Es gab einfach viel zu viele gut gelaunte Menschen, Zelte und Lagerfeuer und so.

Ist aber eigentlich auch besser so… stellt euch das mal vor. Über viertausend maskierte Pfadfinder, die nach drei Tagen Pfadfinderleben nicht mehr nur so aussehen, sondern auch so riechen, wie die Räuber. Alle in Einmannzelten? Geht doch gar nicht.

Deswegen haben wir es ebenfalls gelassen, denn so hätte es uns allen keinen Spaß gemacht. Dann machen wir uns lieber einen neuen Plan für das nächste Mal. Vielleicht dann ja noch etwas größer…

Und jetzt?

Vorher könnten die Pfadfinder und Pfadfinderinnen aus St. Marien, wie auch unser Nachbarstamm St. Franziskus, ein virtuelles Lager stattfinden lassen. Die Idee fanden wir spitze. Mal sehen, was für Erfahrungen die „Franziskaner“ an diesem Wochenende damit machen werden. Wir sind gespannt!

Hoffentlich nur nur Gute. Kein Leiter der einen morgens aus dem Zelt trommelt und so. Und dann machen wir es genauso. Wir verbringen ein Wochenende zusammen. Und doch jeder für sich. Endlich wieder zelten 🎪

Am Pfingstwochenende hat Stefan am Samstagabend eine kleine Kerze angezündet und hat an all die anderen Pfadfinder gedacht, die genauso allein zuhause gesessen haben und keine gute Zeit mit anderen Pfadfindern verbracht haben.

Grüse aus der Corona-Abstandkriese,

Eure Leiterrunde (verfasst von Stefan)

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