Endlich jede Menge Fotos aus dem Sommerlager in Wiltz

15. September 2015

logo_scouts_de_wilzNach dem Sommerlager-Nachtreffen in der letzten Woche sind nun auch endlich die Fotos vom Sommerlager in Wilz/Luxemburg online.

Den heißen Sommer 2015 hat der Stamm in Luxemburg verbracht, genauer auf dem Pfadfinderzeltplatz „Scouts de Wiltz“ in Witz. Der Platz nennt sich interessanterweise selbst „Scout Capital of Europe“, allerdings konnten wir nicht herausfinden warum genau das wohl so ist. Der Zeltplatz befindet sich überwiegend in einem geschützten Tal und streckt sich an der Wiltz, einem geschwungenen Bergbach entlang. Glücklicherweise ist der Platz wesentlich schöner und praktischer als die Webseite 😉

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Der Platz war in der Tat fast schon kitschig schön. Man kann direkt am Campgelände parken, es gib ein hochmodernes Wasch- und Duschhaus, kostenloses WLAN, die Plätze sind flach, es gibt keine störenden Hänge und fast überall hat man Zugang zum Fluss. Jeder Platz hat beinahte unmittelbaren Zugang zu einem Wasseranschluss (siehe unten!) und Strom.

Etwa zwanzig Minuten entfernt ist ein Freibad, bis zur Wilzer Innenstadt etwa 15 Minuten. Die City ist nicht groß, aber es gibt mehrere Supermärkte und alle wichtigen Geschäfte. Natürlich haben wir das alles – auch mehrfach – besucht.

Es gibt ein paar Punkte, die man vorher wissen sollte:

  • Das Wasser aus den Leitungen ist, oder war zu unserem Besuchszeitpunkt, kein Trinkwasser! Wir hatten sieben von zwanzig Teilnehmern mit Brechdurchfall – an sich nichts schlimmes, aber auf die Runde zum (sehr freundlichen) Arzt können wir beim nächsten mal gerne verzichten. Betroffen ist das Leitungswasser an den Plätzen, das Duschhaus und die Witz selbst. Man kann aber günstig Wasser in Flaschen kaufen, ebenso hat Abkochen geholfen. Trotzdem sagt die Lagerbesatzung: Wir würden wieder hinfahren 🙂
  • Berge ohne Ende. Der Platz liegt im Tal und man muss einige Höhenmeter überwinden um etwas anderes zu erreichen. Anstrengend, aber sehr schön, es gibt angenehm zu laufende Strecken

Zudem haben die Juffis die Geschehnisse des Sommerlagers anschaulich zusammengefasst:

Sommerlager 2015 – Magenbeschwerden in Wiltz

Es war einmal der Stamm St. Marien der fuhr nach Wiltzund bekam Aua-Bauch. Und als Sie ein paar Tage da waren fingen die ersten schon an sich den Magen zu halten. Bevor die Leute anfingen sich zu übergeben gab es eine langwierige Busfahrt mit unserem lieben Frank dem Busfahrer, den Umleitungsschilder nicht so sehr interessierten. JA!
Dem Busfahrer Frank ist während der Fahrt wiederholt die Deichsel gebrochen. Beinahe. Was er jedesmal laut fluchend feststellte. 

Wir erreichten irgendwann Wiltzund wir waren an einem Bach und haben vorher noch die Zelte aufgebaut. Ähm kann ich den offenen Satz von Marlon ändern?
Und es gab Küchendienste und Spüldienste, die vor der Fahrt mit Spielkarten ausgelost wurden. In Wiltzhaben wir auch andere Dinge gemacht. Zum Beispiel das großartige Geländespiel, das eigentlich reibungslos abgelaufen ist. Bis auf die Zusammenkunft zwischen einem gemeingefährlichen Mutanten Weberknecht und der kleinen Tiana. Tränenaufgelöst wurde Tiana einige Stunden zu spät in einem Busch aufgefunden. Anschließend wurden noch ganz viele kleine knuffige Theaterstücke aufgeführt.

„Das Eier Rätsel“
„Der arme Bauer und die zwei Kühe“
„Wer wird Touretteionär? Tada!“

Am zweiten Tag besuchten wir das Freibad von Wilz, was sich für besonders cool hält und selbst Aquamegaactionpark of Wiltznennt. Aber erst danach. Wir haben nämlich vorher ein Eis gegessen. Das Wasser war Pipiwarm. Pfui.
Es war zudem voller abgelöster Sonnencreme, Schweiss und sonstigen Körperflüssigkeiten. Erstaunlicherweise ging an jenem Abend auch das große Brechen los.

Am Regentag haben wir mit Tangas gekocht. In oder mit ist die Frage? Oder sogar durch?
Es waren unter Umständen doch Trangias. Arme Ritter, Rührei und überbackenes Brot. Genauer gesagt überbackenes Käse Schinken Brot. Das war geil. Aber das ist nur eine einzelne Meinung.
Arme Ritter hingegen ist einfach nur alles durcheinander gemischt. Das schmeckt doch nicht.
Team Käseschinkenbrot kämpfte nach dem Essen bis auf den Tod gegen den Armeritterclan.

Kurze Feststellung: Luxembourg-City ist nicht so groß aber einfach nur geil.

Als die Damen Frühstücksdienst hatten mussten Sie einen Korb voller Essen in einer Tüte aus dem Bach holen, dabei flutschte eine Wurst in den Bach. Es war eine VeggieWurst. Nelio dachte weil es so gelb ist, es sei eine Fanta Dose. Der mutige Phil hat sie aus dem Bach gefischt und den Betrug erkannt. Es war nur eine Wurst.
Wir haben eine Bravo gekauft, die wir uns auch angeguckt haben. Und auf einer Seite standen auch viele Anmachsprüche für Mädchen.
Man sage ihr dass sie sehr nett sei. Das war seeeeehr interessant.
Wir waren übrigens auch noch in Luxemburg-City. In Wiltz konnten wir uns am ersten Tag umsehen.

Weil es viel zu heiß war um dort rumzulaufen aßen alle nur schnell ein Eis und gingen wieder zum Zeltplatz um später noch einmal nach Wiltz zurückzukehren um später noch einmal mit Marianne die Stadt zu erkunden. Das ist ganz klar. Die Fackelwanderung war ganz schön langweilig, weil Marianne die ganze Zeit gequatscht hat. Soll ich den Satz jetzt abschließen? Ja und als wir zurückkamen fing Gabi in der Nacht an zu göbeln. Deshalb wurden wir Nachts um zwei Uhr von Gabi geweckt tranken Tee und gingen danach ins Bett. Gabi blieb noch mal um den Jochen zu grüßen. Am folgenden Tag meint es der böse Wettergott nicht so gut mit uns und lies es regnen. Eigentlich hat es schon in der Nacht geregnet, aber das ist egal. Bei den Jungs ist ganz viel Wasser ins Zelt gelaufen. Das war sehr blöd, weil Wasser im Zelt nicht besonders schön ist.

 

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